Frankfurt am Main, 11. April 2025 – Der aircargo club deutschland (acd) begrüßt die im neuen Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrs in Deutschland. Die vorgesehene Verbesserung der internationalen Konnektivität deutscher Flughäfen, der Fokus auf fairen Wettbewerb sowie die geplante Luftfahrtstrategie sind aus Sicht des acd zentrale Schritte zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Luftfrachtstandortes Deutschland.

„Diese klaren Signale aus der Politik sind wichtig – nicht nur für den Luftverkehr, sondern für die gesamte Exportnation Deutschland“, betont acd-Präsident Prof. Dr. Christopher W. Stoller. „Die Luftfracht ist ein integraler Bestandteil unserer wirtschaftlichen Infrastruktur. Es ist gut, dass das nun auch in der politischen Agenda sichtbar wird.“

Der acd unterstützt insbesondere die geplante Angleichung der Rahmenbedingungen bei nachhaltigen Flugkraftstoffen zwischen europäischen und außereuropäischen Airlines sowie die Abschaffung zusätzlicher nationaler Hürden bei der PtL-Quote (Power-to-Liquid, also synthetisch hergestellte Kraftstoffe). Im Hinblick auf die marode Infrastruktur sind durch auf die Verkehrsträger ausgerichtete Finanzierungskreisläufe, Überjährigkeit und ein Drei-Säulen-Modell aus Haushaltsmitteln, Nutzerfinanzierung und privatem Kapital Fortschritte bei den Finanzierungsinstrumenten zu begrüßen. Nun komme es darauf an, dass die angekündigte Strategie zügig entwickelt und praxisnah umgesetzt werde. Der acd steht hierfür als Gesprächspartner bereit. Ob die geplanten Superabschreibungsmöglichkeiten ein Signal in der Luftfracht aussenden, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingeschätzt werden.